Nun könnte man antworten: dann müßten vielleicht die architektonischen Pläne so geändert werden, daß der - in seiner Konstruktion in der Welt einmalige - Palast eben hineinpaßt... <bg>
Nutzungskonzept schließt Palast aus
zum Artikel "Sensibilität für Palast gefordert" von Christine Richter und Ulrich Paul vom 14.5.98
Minister Oswald zufolge haben Bundesregierung und Senat im Jahre 1996 herausgefunden, daß sich das Nutzungskonzept für den Schloßplatz architektonisch nicht unter Einbeziehung des Palastes umsetzen lasse.
Auch wer kein Ostalgiker ist, erinnert sich sofort an den Fall Universitätskirsche Leipzig: Ulbricht und andere erklärte Atheisten sagten nicht etwa, daß die Kirche in einer kommunistischen Universität ein Anachronismus sei, sondern argumentierten ganz "neutral", daß die Kirche architektonisch nicht in das neue Universitätsensemble passe...
Prof. Dr. Jürgen Werner, Berlin Kaulsdorf