Vorbemerkung:
Diese Datei und die Kritik nennt sich nach Guido Westerelle, gegen ihn als vormals Verantwortlichen für die Politik der FDP, die er entscheidend geprägt hat. Und als Vorsitzender mußte er den Kopf hinhalten.
Diese Kritik geht nicht gegen seine Person. Er ist geistig wendig, bitzgescheit, schlagfertig, belesen und rhetorisch versiert, jedoch nicht nur seine Englischkenntnisse sondern aus seine Deutschkenntnisse sind mangelhaft.
Herr Lindner ist kein guter Rhetoriker, er will zwar diesen Eindruck erwecken, doch hat er nur alles gut auswendig gelernt und spult es ab, in Talkshows unterbricht er nach jedem Halbsatz und fällt jedem ins Wort, behauptet sich aber nur durch Permanenz - besser gesagt Penetranz - und versucht dadurch und durch Lautstärke zu siegen (wer laut wird hat keine Argumente mehr). Das ist eine rhetorische Kapitulation. Er benutzt dialektische Tricks, Schopenhauer bezeichnet sie in seiner "Eristischen Dialektik" als Kunstgriffe. Um diese Tricks zu beherrschen braucht man nicht das Studium der Kunstgriffe von Schopenhauer. Man besitzt sie aufgrund der "natürlichen Schlechtigkeit des Menschen" (Schopenhauer). Lindner ist also ein rhetorischer Schlawiner so wie Michel Friedmann, dieser hat seine Schlechtigkeit ja bereits eingestanden mit einer scheinheiligen Entschuldigung (man beobachte seinen Augenaufschlag wie beim Ehrenwort des ehem. Ministerpräsidenten Uwe Barschel) und mit einer kurzfristigen Abstinenz, auch ein rhetorischer Schlawiner.
Er kann Guido Westerwelle nicht im geringsten das Wasser reichen. Auch die schwäbelnde Homburg ist nur penetrant und rechthaberisch, im weiteren Umkreis der FDP ist keiner, der ihm das Wasser reichen könnte. Die FDP hat bislang keinen besseren. Er ist auch lernfähig und lernwillig, was er inzwischen als Außenminister durchaus unter Beweis stellt.
Er ist ehrlich gesagt auch nicht unsympatisch, nur eben politisch höchst ärgerlich wegen der Positionen der FDP, die er mit verantworten muß und seiner mangelhaften Deutschkenntnisse. Mit ihm würde ich gerne einen Rotwein trinken und ihm zuprosten, jedoch niemals über Politik oder deutsche Sprache sprechen.
In der Rede am Aschermittwoch, 09.03.2011 hat er über eine Stunde völlig frei geredet, kein Blick auf das Rednerpult, da lag viellecht eine Gliederung aber keine vollständige Rede. Meisterhaft. Aber ein Rhetoriker ist immer auch ein Theoretiker der Rhetorik, dazu fehlt ihm aber Didaktik und Pädagogik. Dennoch könnten Studenten von ihm lernen.
Wenn er vom "Mittelstand" spricht meint er Konzerne wie "Mövenpik" und Energiekonzerne. Wenn er von "sozialer Marktwirtschaft" spricht meint er Neoliberalsimus und die Diktatur der Monopole. Wenn er von Bildung spricht meint er Studiengebühren. Wenn er von der Finanzierung der Kinder auf Gutschein spricht sagt er "warmes Mittagessen für alle" und verschweigt, daß 90% der Schulen gar keinen Mittagstisch haben. Wenn er von öffentlichen Bibliotheken und Schwimmbädern spricht verschweigt er, daß sich die Kommunen das alles gar nicht mehr leisten können, sie können noch nicht nicht einmal die kaputten Straßen reparieren geschweige denn sanieren. Studenten brauchen ein gebührenfreies Studium. Kinder, Schüler und Studenten brauchen kostenlose Jahreskarten für U-Bahn, S-Bahn und Busse im Nahverkehr. Das alles müßte eigentlich der schönen Lügnerin Ursula von der Leyen gesagt werden, Westerwelle hat dagegen aber keine Einwände. Die Sündenliste geht weiter mit den Krankenkassen und jährlich steigende "Zusatzkosten" alleine für die Kranken, Rentner und die Alten, die Beiträge der Unternehmen sind eingefroren.
Lieber Guido Westerwelle, ich bleibe bei meinem Rotweinangebot, aber laß uns niemals über Politik reden, sonst geht es hart zur Sache, bestimmt aber ohne Schlägerei. Außerdem ist er schwul und steht dazu. Das ist bewunderswert. Daher ist er für mich trotz aller politischen Unterschiede sympatisch.
Nicht Westwerwelle muß weg, die FDP muß weg!

Deswegen:

Zu den Wortbrüchen der FDP chronologisch (das neueste obenan):


    Der siebte Wortbruch 23.07.2011: Kein Wortbruch aber ein Merkmal der Dummheit:
    Außenminister Westerwelle ist der erste Außenminister der:
  • Statt Generale "Generäle" sagt. Er richtet sich damit (wie auch der strohdumme Chefsprecher Jan Hofer) gegen die kluge Minderheit (25%) nach der dummen Mehrheit (75%).
    Der Sechste Wortbruch 08.07.2010: Die sogenannte "Gesundheitsreform" durch Phillip Rösler hat zur Folge:
    Durch die "nachhaltige" Erhöhung der Beiträge und Abgaben zur Krankenkasse, steigende Kosten für Krankenhäuser und Ärzte, die zukünftig uneingeschränkt alleine durch die Patienten getragen werden, ist das Wort von der "sozialen Kälte" ein Kosewort. In Wahrheit entsteht: wer es sich finanziell nicht mehr leisten kann wird nicht mehr behandelt: Chronisch Kranke, Demenzkranke, Menschen an der Armutsgrenze (Kinder ebenso wie Eltern und Großeltern) werden zukünftig ausgeschert aus dem sozialen Gefüge, das nur noch ein Gefüge für "Besserverdienende" wird.
    Ich nenne das einen Fahrlässigen Totschlag, weil billigend in Kauf genommen wird, daß die ärmeren Schichten aufgrund fehlender Finanzen nicht mehr behandelt werden:
    Weil Du arm bist mußt Du früher sterben!
    Die CDU/CSU stimmt diesem FDP-Gesetz der pharmazeutischen Lobby und der Besserverdienenden zu nur um des lieben Friedens willen. Der real existierende Mittelstand ist jedoch schon längst in Gefahr, viel zu verlieren. Der Mittelstand gehört zukünftig nicht mehr zu den Besserverdienenden. Die Reden der Koaltion von CDU/CSU/FDP am 08.07.2010 sind doch eigentlich alle auf Lügen gebaut. Liebe Frau Merkel: wie tief sind Sie gesunken in Ihren sozialen Ansätzen! Schalten Sie zurück auf die große Koalition.
    Lieber Herr Seehofer: Sie sind doch ein Fachmann in dieser Frage. Hauen Sie auf den Tisch und stimmen Sie als christlich sozialer Politiker gegen dieses Gesetz! Nicht nur die Bayern sondern die Mehrheit der Bundesrepublik wird sich darüber freuen.

    Der Fünfte Wortbruch 06.07.2010: Die sogenannte große Gesundheitsreform durch Phillip Rösler:
    Herausgekommen ist lediglich eine Erhöhung der Beiträge zur Krankenkasse von 14,9% auf 15,5%, dabei zahlen die Arbeitgeber weniger als die Arbeitnehmer, weitere Erhöhungen werden angekündigt für die Arbeitnehmer, dabei wird der Arbeitgeber jedoch eingefroren und zukünftig nicht mehr erhöht, der Unternehmer ist ja schließlich der freie Bürger, die Arbeitnehme, die Retner, die Alten und Schwachen die schutzlosen Opfer. Sie zahlen zukünftig sogenannte "Zuzahlungen" in wachsender Höhe!
    Fazit: Weniger Netto vom Brutto und wachsende Armut!

    FDP: Der vierte Wortbruch
    (bei Anne Will am 01.11.2009):

    Wenn Milliardäre zukünftig weniger Steuern bezahlen und mehr verdienen, werden sie den Umsatz steigern, weil sie pro Person im Restaurant durch Senkung der Mehrwertsteuer statt eintausend Euro pro Abendessen pro Person jetzt nur noch den FDP-Schnäppchenpreis von 998.- Euro bezahlen müssen, dann könnte man sich nämlich einen Schluck mehr Sekt leisten. Das soll die Nachfrage und die Binnenwirtschaft offensichtlich enorm ankurbeln.
    Bei den vorherrschenden "unsittlichen" Stundenlöhnen insgesamt also nicht "Mehr Netto vom Brutto" sondern einfach: "Weniger Brutto".
    Mehr Freiheit, weniger "Sozialdiktatur" hat die FDP gesagt: das ist die Freiheit der Partei der Besserverdienenden (FDP) für Milliardärs-Bürger (jedoch nicht für diese armen Millionäre, die gerne mehr Steuern bezahlen würden). Wir nähern uns amerikanischen Verhältnissen an, obwohl Barack Obama sich lieber europäischen Verhältnissen annähern würde. Die politische Realität übertrifft immer jegliche Satire.

    FDP - Kein Wortbruch: aber Korruption versprochen und gehalten!
    (ZDF am 17.01.2010):

    Eine große Hotelkette, vertreten durch den Bürger "Fink-Imperium" mit der Hotelkette des "mittelständigen" Konzerns "Mövenpick", hat vor der Wahl eine Spende von 1,1 Millionen Euro an die FDP gegeben. Ein Schelm der Schlechtes dabei denkt: Die FDP hat die Senkung der Mehrwertsteuer für Hotels auf 7% in ihr Wahlprogramm übernommen. Babynahrung kostet 19% MwSt. Tiernahrung kostet dagegen nur 7% MwSt.: Vielleicht kommt ja demnächst eine Millionenspende von Katzenklo oder ähnlich an die FDP.

    FDP: Der dritte Wortbruch
    (bei Anne Will am 01.11.2009):

    Ein Hinterbänkler der FDP - unterstützt von der Ideologie eines radikalkapitalistischen Prof. Unbekannt:
    Die Pflegeversicherung wird einheitlich für jeden Bürger erhöht, Milliardäre und Millionäre zahlen jedoch nicht mehr als jeder Arbeitslose, Ein-Euro-Jobber, jede Verkäuferin, Kassiererin bei Kaisers, Facharbeiter usw. Wer pflegebedürftig wird ist ja selbst dran schuld: das ist Solidarität "in der Balance zwischen Freiheit und Sozialdiktatur"...
    So läuft die Pflegeversicherung à la FDP.

    FDP: Der zweite Wortbruch
    (bei Anne Will am 01.11.2009):

    Ein Hinterbänkler der FDP verkündet bei Anne Will am 01.11.2009:
    Die Krankenversicherung wird einheitlich für jeden Bürger erhöht, Milliardäre und Millionäre zahlen jetzt nicht mehr als jeder Arbeitslose, Hartz4-Empfänger, jede Friseuse, Kassiererin bei Reichelt, Facharbeiter usw. Jeder hat ja die "Freiheit", sich selbst privat besser zu versichern (auch wenn er sich das gar nicht leisten kann). Arbeitgeberbeiträge dürfen nicht mehr steigen. Herr Prof. Unbekannt nannte das ein "Modul" (liebe Oma, was ist denn ein "Modul"?) - für Otto Normalverbraucher also weniger Netto vom Brutto. Jeder hat jetzt die Freiheit, soviel Gesundheit zu wählen wie er sich leisten kann - egal, ob er was geleistet hat oder die Leistung nur steuerfrei geerbt hat. Weil Du arm bist mußt Du früher sterben. Das nennt man Leistungsgesellschaft.
    So läuft die Krankenversicherung à la FDP.

    FDP: Der erste Wortbruch:
    01.10.2009 (Tagesschau):

    Der Koalitionsvertrag ist noch nicht mal beschlossen, da geistert schon der erste Wortbruch von Guido Westerwelle durch die Schlagzeilen:
    Steuererhöhung für Briefmarken (Postwertzeichen) um 19 Prozent.

    Begründung: das müßten auch die privaten Postdienste bezahlen. Aber anstatt für die freien Bürger (hier gemeint der Bürger "pin") und den privaten Postdiensten die Steuern wie zugesagt zu senken wird es vorgezogen, dem freien Bürger Deutsche Post die Steuern um 19 Prozent zu erhöhen. Bezahlen müssen das natürlich Großunternehmer wie Arbeitslose, Rentner, Hartz-Vier-Empfänger und Otto Normalverbraucher.
    So läuft die "Soziale Marktwirtschaft" à la FDP...
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