Deutsch, die Sprache der größten Sprachgemeinschaft der Europäischen Union mit mehr als 100 Millionen Muttersprachlern, spielt derzeit in den Gremien der EU neben Englisch und Französisch kaum eine Rolle. Nach ursprünglicher Vereinbarung ist Deutsch als EU-Arbeitssprache gleichberechtigt mit Französisch und Englisch. Aber nur 4% der Arbeitsdokumente der EU-Kommission sind in deutsch geschrieben, und nur 1% der externen Kommunikation durch die EU-Beamten wird in deutscher Sprache geführt! Z.B. dürfen deutschsprachige EU-Beamte Deutsch selbst dann nicht zur Kommunikation mit Vertretern der Beitrittsländer benutzen, wenn sie von diesen darum gebeten werden. Hieraus ergeben sich wirtschaftliche, politische und kulturelle Nachteile für die deutschsprachigen Länder.