Dank des LUSITANO - PFERDES
entstand das moderne Portugal eher in seinen bestehenden Grenzen als irgendein anderer heutiger Staat in Europa.
Das mag für manche eine Überraschung sein, Portugal ist der älteste Staat in Europa!
Die Grenzen des Territoriums, das als "Lusitania" bekannt war, hätten nach der Besetzung durch die Mauren wohl nie wieder neu gezogen werden können, wenn es eine landesübliche, sehr effektive Waffe nicht gegeben hätte. Diese Waffe war das Lusitano-Pferd.
Und eine hochentwickelte Reitkunst.
Die Tatsache, daß die letzte Eiszeit diesen Teil des Globus nie erreicht hat, macht es absolut wahrscheinlich, daß Mensch und Pferd hier zusammen, in kontinuierlichem Kontakt, über einen langen Zeitraum hinweg evolvieren konnten.
Als später die phönizischen, griechischen und karthagischen Ankömmlinge von der Küste aus über die Flüsse Vorstöße ins Landesinnere machten, trafen sie auf ein Land von bemerkenswerten Reitern, die wegen ihrer agilen Pferde, ihrer originellen Kampfesweise zu Pferde und ihrer überlegenen Reitkunst berühmt wurden.
Dieses vollkommene Band zwischen Mann und Pferd mag für die ursprüngliche Inspiration der Legende des ZENTAUREN verantwortlich gewesen sein, der Mischlingskreatur von Mann und Pferd, angeblich aus den Tälern des Tagus (Techo) entsprungen.
Denn dieses vollkommene Band zwischen Mensch und Tier ist nur möglich geworden, weil die Zuchtauslese dieser Pferde - bis in unsere heutige Zeit - von der Arbeit und dem Ritual mit dem Stier bestimmt wurde.

Sind diese Pferde in ihrer charakterlichen u. anatomischen Ausprägung vom Aussterben bedroht, wenn im Zuge der europäischen Integration die Corrida und die Stierrituale doch noch verboten werden?
zur vorigen Seite


Einige Internetz-Links zum Lusitano:
Gehe zu: Anfangsseite | Ludwig Hollburg | Fotoausstellungen im Kultur-Netz | Bilder&Kunst | Auskunft | Kultur-Netz
Programmierung und Design: © Kultur-Netz-Service