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Tagung der Europäischen Akademie für städtische Umwelt am 8. Juli 2002 Vortrag: Dr. Bruno Flierl
Die von der Bundesregierung und dem Berliner Senat im Dezember 2000 berufene Internationale Expertenkommission Historische Mitte BerIin hatte die Aufgabe, Empfehlungen zur Neuaneignung des so genannten SchloßpIatzareals in der Mitte der Spreeinsel auszuarbeiten. Sie beendete ihre Arbeit mit der Übergabe eines Abschlußberichtes an den Auftraggeber Bund und Land Berlin am 17. April 2002.
Entgegen der ursprünglich gedachten Reihenfolge, daß zunächst der Auftraggeber die Empfehlungen der Kommission auf ihre Realisierbarkeit prüft und daraus seine Beschlüsse zum Bauen ableitet, bevor die zur Lösung bestimmte Aufgabe in die Parlamente, in den Bundestag und in das Abgeordnetenhaus von Berlin zur Beratung und Abstimmung gelangt, ergriff der Bundestag - ermutigt durch seinen Präsidenten Wolfgang Thierse - schon vorab die Initiative, sich zur Sache zu äußern und damit sowohl der Bundesregierung als auch dem Berliner Senat Vorgaben zu machen. Er tat das in hohem Maße selektiv, indem er sich in erster Linie auf die Probleme der architektonischen Gestaltung orientierte, dafür aber die Probleme der Nutzung und Finanzierung weitgehend beiseite ließ. Im Grunde ging es vor allem darum, den von Vertretern der Bundesregierung und des Berliner Senats in Aussicht genommenen ReaIisierungswettbewerb für einen Neubau in der geometrischen Gestalt des ehemaligen Schlosses mit varianten Fassadenvorschlägen auf die von der Expertenkommission empfohlene alleinige Lösung mit barocken Fassaden zurückzuführen und den Abriß des Palastes der Republik zu sichern. Das gelang dem Bundestag auf seiner Tagung am 4. Juli 2002 mit großer Mehrheit. Dieser Erfolg ist in erster Linie Wolfgang Thierse - Präsident des Bundestages und vorübergehend einer der politischen Moderatoren der Expertenkommission - zu verdanken, der von der Expertenkommission her die Brücke zum Bundestag zu schlagen verstand. Nun kann das Konzept für einen Neubau im Erscheinungsbild des ehemaligen Schlosses auch durch die angekündigte neue Arbeitsgruppe der Bundesregierung und des Berliner Senats, wie geargwöhnt wurde, nicht mehr - so wörtlich: - verzögert und verwässert werden.
Die Frage bleibt: was ist mit der nunmehr getroffenen Entscheidung des Bundestages für die Lösung der gestellten Aufgabe einer Neuaneignung des Ortes Mitte Spreeinsel tatsächlich erreicht worden - und was nicht. Alle Fragen offen?
Was ich dazu hier vortrage deckt sich mit dem, was ich als Mitglied der Internationalen Expertenkommission ein Jahr lang im Disput mit deren Mehrheit selbst lernte und - sofern ich es für notwendig hielt in Minderheitsvoten stets auch äußerte, die zum Teil als einzelne Statements im Abschlußbericht der Kommission enthalten sind, in geschlossener Form eines Sondervotums als Beilage zum Abschlußbericht aber ebenso zurückgewiesen wurden wie die von Peter Conradi und Franziska Eichstädt-Bohlig. Was ich aus der seit April stattgefundenen öffentlichen Diskussion und vor allem aus der Debatte des Bundestages auf seiner Tagung am 4. Juli lernte, fasse ich in den Satz zusammen:
Der Bundestag wünscht sich ein Schloss - gewiß nach bestem Gewissen, nicht aber auch nach bestem Wissen.
Zu ungelöst gebliebenen Problemen
Zur Nutzung
Im Grunde ist fast alles noch offen: Im Berliner Senat gibt es begründete Zweifel, ob die Zentral- und Landesbibliothek aus Mangel an öffentlichen Mitteln der Stadt Oberhaupt - oder nur teilweise - in das Humboldt-Forum delegiert werden kann.. Für die Museumsleute ist das Schloß vor allem ein Museumsschloß, das in Ergänzung der Museumsinsel dazu beitragen soll, in der historischen Mitte von Berlin eine einmalige Museumslandschaft von europäischem Rang zu bilden. Ob dafür aber die Dahlemer Museen die geeigneten Nutzer sein würden oder ob an diesem Ort nicht besser eine Gemäldegalerie europäischer Meister den Vorzug erhalten sollte wird von denen erneut diskutiert, die schon vor Jahren erwogen hatten, die Bediner Museumslandschaft funktionell und räumlich neu zu ordnen und jetzt darauf drängen, ein entsprechendes Konzept in Hinsicht auf den geplanten Schloßbau auszuarbeiten und zu verwirklichen. Von einer solchen Entscheidung hängt ab, wie die vorgesehene Agora - der Fokus des gesamten Nutzungskomplexes - als Ort der Begegnung der Museumsbesucher mit den ausgestellten künstlerischen Exponaten der Vergangenheit im Interesse eines öffentlichen Dialogs kulturell in Szene gesetzt werden kann. Andere als die Museumsvertreter interessieren sich in erster Linie dafür, was der Agora-Bereich auch unabhängig von den Museen sein könnte: als wissens- und kulturgestützter Ort für Debatten über Probleme des Lebens der Menschen heute und morgen, als ein Ort, an dem sich die Deutschen aus Ost und West im Dialog über den keineswegs abgeschlossenen Prozeß der deutschen Vereinigung wie auch über den Prozeß fortschreitender Europäisierung und Globalisierung verständigen, in diesem Sinne als Bürgerforum des 21. Jahrhunderts. Einige fordern für einen Neubau auf der Spreeinset ein lebendiges Haus der Kulturen der Welt oder aber auch ein republikanisches Zentrum Deutschlands. Der Wunsch vieler ist, daß vor allem auch kulturelle Veranstaltungen und Feste im neuen Gebäude stattfinden. Die einen orientieren dabei auf die Tradition des Kultur- und Volkshauses für alle, wie sie schon im Palast der Republik verkörpert war, andere wünschen sich hier einen Ort für repräsentative Events der Eliten aus Politik, Wirtschaft und Kultur: für Begegnungen und Veranstaltungen, Empfänge und Festivitäten besonders mit begehrlichem Blick auf den Schlüterhof. Über solche Nutzeransprüche hätte schon der Kulturausschuß des Bundestages und dieser dann selbst diskutieren und politisch richtungweisend befinden müssen anstatt nur die Richtung zur barocken Schloßhülle zu weisen. Nicht zuletzt hätte er sagen müssen, in welchem Verhältnis der Ort Mitte Spreeinsel zu anderen gesellschaftlich bedeutenden Orten im Zentrum Stadtmitte begriffen und entwickelt werden sollte. Kein Wort dazu.
Zur Finanzierung
Zur Bauträgerschaft
Vor lauter Begeisterung für das Wunschbild Schloß überging der Bundestag einige andere Empfehlungen der Expertenkommission, so die Freihaltung des ehemaligen DDR-Staatsratsgebäudes für eine öffentliche kulturell-kommunikative Nutzung sowie die temporäre Nutzung des asbestentsorgten Rohbaus des ehemaligen Palastes der Republik. Es ist symptomatisch für den erreichten Grad an emotionaler Schlosss-Bild-Trunkenheit, daß die Medien dies schon gar nicht mehr wahrgenommen haben. Zum Wunschbild Schloß Die Begründungen des Deutschen Bundestages für den Wiederaufbau des Schlosses sind ebenso schwach wie die der Expertenkommission. Ich diskutiere dies hier lediglich unter drei Aspekten:
Das Schloß als Mitte und zentraler Wert der Stadt?
Das alles kringt plausibel, ist jedoch in vielem ahistorisch gedacht und deshalb nur in Teilaspekten akzeptabel. Erstens: Das Schloß war nur zur Zeit Berlins als Festungsstadt im späten 17. Jahrhundert Mitte der Stadt und wurde erst mit der Wende zum 18. Jahrhundert zum Ausgangspunkt absolutistischer Stadtentwicklung in Richtung Unter den Linden, Dorotheenstadt und Friedrichstadt. Dadurch wurde es einseitig zum Point du vue der Straße Unter den Linden. Nach der bürgerlichen Revolution 1848 und mit dem Neubau des Rathauses verlor es trotz Kaiserreich ab 1871 und Dombau ab 1888 zunehmend an seiner dominanten Bedeutung in der Weltstadt Berlin. Zweitens: Die durch den substanziellen Verlust des Schlosses entstandene Lücke im städtebaulichen Kontext der historischen Mitte der Stadt sollte gewiß geschlossen werden. Das kann, muß aber nicht durch ein wieder aufgebautes Schloß geschehen. In der Expertenkommission eingebrachte Vorschläge, die durch den Bau des Palastes der Republik und vor allem durch die Anlage des vor ihm liegenden maßstabslosen Platzes bewirkte Auflösung des früheren - durch das Schloß baulich fixierten - räumlichen Zusammenhanges zum Lustgarten und zum Ensemble Unter den Linden in neuer baulicher Gestalt zu überwinden und mit diesem Ziel einen städtebaulichen Wettbewerb auszuloben, sind zugunsten eines neuen Schloßgebäudes zurück gewiesen worden. Drittens: Identität mit einer Stadt - festgemacht an einzelnen, auch noch so bedeutenden Orten und Gebäuden - entsteht im realen Leben der Menschen achfolgender Generationen nur in dem Maße, wie diese sinnstiftende Bedeutung für ihre Gegenwart und Zukunft erlangen. Die Frage, was ein wieder aufgebautes Schloß uns Deutschen heute und morgen wert sein kann, und gar die Frage, was wir uns selbst an diesem historischen Ort mit dem alten Schloß wert sein wollen, ist unzureichend - nämlich nur ästhetisch - gestellt und beantwortet worden. Viertens: Wer alte Stadtgestalt mit dem alten Schloß derart apodiktisch und ahistorisch als Wert für heute setzt, der braucht nicht über den gesellschaftlichen Wert dieses Ortes in der Vergangenheit und erst recht nicht in der Zukunft nachzudenken. Der muß auch nicht die Frage steilen, ob denn allein das Schloß - wenn schon nicht der Palast allein - ein geeignetes Symbol für das vereinte Deutschland sein kann, ob dies nicht überhaupt nur ein Neubau zu leisten vermag. Was für eine Historizität soll ein wieder aufgebautes Berliner Schloß für die nach langer deutscher Teilung noch immer nur formell, nicht aber wirklich im Inneren vereinten Berliner aus Ost und West haben? Sollen sie sich ihrer gemeinsamen Zukunft in einem wieder aufgebauten Hohenzollernschloß historisch vergewissern?
Das Schloß im Widerspruch von Funktion und Gestalt
In der Tat entstanden die Empfehlungen zu Funktion und Gestalt in der Kommission völlig unabhängig von einander: sie sind als Werte für sich gesetzt worden. Dazu kam es, weil viel zu vorzeitig - auf halbem Wege der Kommissionsarbeit am 13. Juli - ohne komplex durchdachte Nutzungskonzeption, lediglich auf der Basis ungefährer Wünsche der Nutzer - bereits bindende Festlegungen zu Stadtraum und Bauwerk getroffen wurden, konkret: zum Wiederaufbau des Schlosses und zum Abriss des Palastes der Republik. Tatsächlich ist dann erst sehr viel später - am 19. Dezember - die zusammen mit der Finanzierungskonzeption vorliegende Nutzungskonzeption gebilligt und dem Schloßgebäude zugeordnet worden. Diese doppelte Wertsetzung ohne innere Idenität, die Funktion und Gestalt verselbständigt, aber auch austauschbar macht, verleiht dem Ort Mitte Spreeinsel von vornherein eine widersprüchliche Bedeutungshaftigkeit. Das Schloß könnte auch eine andere Nutzung haben, diese könnte in anderer baulicher Hülle realisiert werden. Bei der Diskussion im Bundestag spielte das alles keine Rolle. Die praktische Angemessenheit von Funktion und Gestalt des gewünschten Schloßbauwerkes ist weder in der Expertenkommission noch in der Bundestags-Diskussion geprüft worden. Die Tatsache, daß die von den Nutzern geforderten Flächenansprüche von insgesamt 100.000 qm HNF nur mit 80.000 qm im Schloßgebäude selbst, der Rest aber als Überlauf, wie es bildlich so schön hieß, im Umfeld realisiert werden können, ist als Auskunft der Expertenkommission vom Bundestag nur mit dem Hinweis versehen worden, daß das Verhältnis von Flächenansprüchen und Bauvolumen eben noch geprüft werden müsse. Über die ideelle Angemessenheit oder Nichtangemessenheit von Funktion und Gestalt des gewünschten Schloßbauwerks, das ja in seiner baulichen Erscheinung wie früher die frustierende Wirkung einer Zitadelle beibehält und damit allem Gerede über neue Urbanität an diesem Ort Hohn spricht - hat der Bundestag ebenso wenig nachgedacht wie schon die Expertenkommission. Bestimmend für seine Entscheidung war allein die Fiktion vom Schloß als Bild, das sich mit großer verführerischer Rhetorik schon seit Jahren, vor allem seit dem Schloßkulissenbau 1993/94 im Bewusstsein der Öffentlichkeit, nicht zuletzt der Politiker und damit auch der Mitglieder des Bundestages festgesetzt hat. Wie nun die Funktion in die Gestalt kommt - quasi wie der Inhalt in die Form - soll, wie schon die Expertenkommission vorschlug, durch einen Realisierungswettbewerbgeklärt werden. Nach der Zustimmung des Bundestages zu einem Schloss als Neubau in der Gestalt des alten Schlosses mit barocken Fassaden (Variante A) kann es sich nunmehr nur noch um eine Art Ausbauwettbewerb handeln. Diese Orientierung auf das historische Bild vom Schloß hat, wie es bereits im Abschlussbericht der Kommission heißt, institutionelle Anleger dazu bewogen, sich für dieses Vorhaben - das Schloß und nur hierfür - ernsthaft zu interessieren. Der Bundestag hat dem Rechnung getragen, wenn er klar und deutlich sagt: Durch die Vergegenwärtigung von Geschichte (...) läßt sich auch eher eine Mobilisierung privaten Kapitals realisieren. Damit ist alles gesagt: Das große Kapital Deutschlands wünscht sich das Schloß: als barockes Ambiente zur historischen Vergewisserung seiner eigenen gesellschaftlichen Rollenspiele heute und morgen. Und der Deutsche Bundestag wünscht sich das Schloß für das ganze deutsche Volk - auch für die Bevölkerung? Was für eine Concordance von Kapital und Volk. Zum Umgang mit Geschichte Der deutsche Bundestag und sein Präsident Wolfgang Thierse drängten auf den Wiederaufbau des Schlosses als notwendige bauliche Vergegenwärtigung der Geschichte deshalb so vehement, weil Berlin, wie sie sagen, gerade in seiner Mitte historische Vergewisserung braucht. Das ist freilich eine pragmatische Vereinfachung des Umgangs mit Geschichte, wenn nur Vergangenheit, nicht aber auch Zukunft ins Auge gefasst wird. Zweifellos gilt: ohne Vergangenheit keine Zukunft. Aber ohne Blick in die Zukunft - besser: aus der Zukunft - kein produktiver Umgang mit der Vergangenheit. Bauliche Vergegenwärtigung der Geschichte zur historischen Vergewisserung der Vergangenheit macht nur Sinn in Hinsicht auf eine bauliche Vergegenständlichung der Gegenwart zur perspektivischen Vergewisserung der Zukunft - und zwar wie im Fall von Berlin nicht nur arbeitsteilig an Orten nebeneinander, sondern im Prinzip an allen Orten - je nach dem Charakter und der Sinnbestimmung eines jeden - in notwendiger Einheit, gerade auch am bedeutendsten symbolischen Ort der Stadt selbst. Die mit dem neuen Schloßbau nun konzipierte Einheit der Gegenwart einmal als Vergangenheit außen und zum anderen - im besten Fall - als Zukunft innen, ist ein Widerspruch in sich. Sie könnte nur mit postmoderner Ironie gestaltbar werden. Doch Postmoderne liegt den Deutschen nicht. Sie entscheiden sich lieber entweder für die Moderne oder für den Historismus. Und an einem solchen Ort historischer Vergangenheit soll doch wohl im baulichen Erscheinungsbild ganz gewiß der Geist des Historismus herrschen. Die Entscheidung des Bundestages hat das deutlich gemacht.
Fazit
Was auch immer gegen den Beschluß des Bundestages einzuwenden ist - er ist nun erst einmal da. Fragen wir nüchtern: was bleibt zu tun? Die erste Reaktion von Berliner Politikern des Senats und der regierenden Koalitionsparteien des Abgeordnetenhauses, aber auch von den Oppositionsbänken des Bundestages lautete: Der Bundestag hat sich die Rolle des Auftraggebers angemaßt, soll er also auch bezahlen, was er bestellt hat. Das wird sich zeigen. Wer was bestellt und dann auch bezahlt, berät jetzt erst einmal die von der Bundesregierung und dem Berliner Senat am 5. Mai vereinbarte Arbeitsgruppe, die unter Leitung des Kulturstaatsministers Dr. Julian Nida-Rümelin übermorgen zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammentreten wird und wahrscheinlich ein Jahr lang eine nicht einfache Arbeit vor sich hat. Schließlich muß sie ja jetzt im Rahmen der Vorgaben des Bundestages disponieren - oder diesen aufweiten, wenn nicht gar sprengen. Jedenfalls ist diese Arbeitsgruppe - hoffentlich mit Transparenz nach außen - für die nächste Zeit der offizielle Apsprechpartner. Darüberhinaus bleibt die außerparlamentarische DiskussIon. Vielleicht kann ja über sie -.sofern sie sich bildet - ein neues Denken über die anstehende historische Aufgabe einer Neuaneignung des Ortes Mitte Spreeinsel entstehen und wirksam werden. Was unmittelbar anzustreben wäre, das ist die Vorbereitung und Realisierung einer zwischenzeitlichen Nutzung des brachliegenden Ortes - sowoh der Innenräume des asbestentsorgten Rohbaus des Palastes der Republik, solange er noch nicht abgerissen ist, wie auch seines räumlichen Vorfeldes, das bis zum Bau eines neuen Gebäudes zur Verfügung steht. Ein idealer Ort, Möglichkeiten der Zukunft in der Mitte des historischen Berlin mit den Mitteln der Kunst experimentell zu erkunden und damit zugleich ganz real die Stadt zu beleben. |