Verein zur Erhaltung des Palastes der Republik e.V.

Presseerklärung vom 22.10.97


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Die jetzt beginnende Sanierung und die seltsame Krankheit der Politiker

Bereits seit November 1995 bemüht sich der Verein um den Eintrag in die Denkmalschutzliste für den ehemaligen Palast der Republik, so die Vorsitzende Frau Lieselotte Schulz. Erst mit Schreiben vom 19.09.97 erhielten wir die endgültige Verweigerung mitgeteilt. Das zuständige Bezirksamt hatte die Beantragung erst 1996 vorgenommen, aber Herr Diepgen und dessen persönIichen Einfluß auf "seine" Landesdenkmalbehörde haben nun endgültig verweigert.
Bereits seit 1993 setzen wir uns, damals noch als Arbeitsgruppe des Palast--Architekten Prof. Graffunder, für den Erhalt des Hauses ein und haben seitdem ständige Kontakte zu Institutionen und der Regierung, so Frau Schulz.
Auf der Asbesttagung im März 1993 hatten namhafte Architekten und Wissenschaftler auf die an manchen Stellen notwendige Asbestsanierung (auf behutsame Art) hingewiesen und die dort gewonnenen Erkenntnisse sind bis zum heutigen Tage bei der Regierung und dem Senat auf taube Ohren gestoßen.
So ist auch zu erklären, sagte Frau Schulz weiter, warum es uns seit 1994 nicht gelungen ist, trotz vieler persönlicher Kontakte. zu Mitarbeitern der Bundesregierung, zu einem Vertrag über die Mitarbeit des Vereins bei der Sanierung des Palastes zu kommen.
Wir werden in jedem Fall die jetzt beginnenden Sanierungsarbeiten kontrollierend begleiten und genauestens beobachten, ob die gemachten Zusagen über die Sanierung auch eingehalten werden, denn schon häufig gab es Politiker, die sich dann plötzlich nicht mehr erinnern konnten, was sie einst sagten, so Frau Schulz.

c/o Lieselotte Schulz, Petersburger Str. 57, 10249 Berlin, Fax: 030/426 50 07
f.d.R. Rainer-Michael Lehmann



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