Der Deutsche Bundestag hat in seiner Sitzung am 4. Juli 2002 die Wiedererrichtung des Berliner Stadtschlosses unter Berücksichtigung der historischen Fassaden mit großer und fraktionsübergreifender Mehrheit beschlossen. Er begrüßt, daß der Abschlußbericht der Arbeitsgruppe "Schloßareal" an der Wiedererrichtung des Berliner Stadtschlosses unter Berücksichtigung der historischen Fassaden und an der Nutzungsvariante des Humboldt-Forums festhält.
Der Deutsche Bundestag hat am 13. November 2003 die Bundesregierung aufgefordert, den Abriß des Palastes der Republik öffentlich auszuschreiben, zu beauftragen und gemeinsam mit dem Land Berlin für eine gestalterische Übergangsgestaltung des gesamten Areals zu sorgen. Dem ist die Bundesregierung bisher nicht nachgekommen.
Inzwischen hat der aus Bundesmitteln finanzierte Hauptstadtkulturfonds allein bis Januar 2004 rund 200.000 Euro bereitgestellt, um im "Palast der Republik" Veranstaltungen durchzuführen, obwohl eine Unterstützung durch öffentliche Mittel auch von Seiten der Bundesregierung ausdrücklich abgelehnt wird.
Günter Nooke, Bernd Neumann (Bremen), Renate Blank, Verena Butalikakis, Dirk Fischer(Hamburg), Dr. Peter Gauweiler, Josef Göppel, Peter Götz, Siegfried Helias, Volker Kauder, Dr. Günter Krings, Dr. Manina Krogmann, Werner Kuhn (Zingst), Dr. Norbert Lammert, Vera Lengsfeld, Dorothee Mantel, Henry Nitzsche, Eduard Oswald, Melanie OswaId, Heinrich Wilhelm Ronsöhr, Peter Rzepka, Erika Steinbach, Christian Freiherr von Stetten, Edeltraut Töpfer, Volkmar Uwe Vogel, Wolfgang Zettlmann, Dr. Angela Merkel, Michael Glos und Fraktion