geb. 1952 in Königshütte / Schlesien, Studium der Theater- und Fernsehregie an der Uni Katowitz, Abschlußdiplom 1976, Schauspiellehrer, Autor und Regisseur.
1976-81 Leitung des sehr erfolgreichen Studententheaters "Faktorium", 1979-81 inszenierte er an verschiedenen Staatstheatern in Polen Stücke von Gorki, Beckett, Ionesco und Mrozek. 1981 Ausreise nach (West-)Berlin, seither freier Regisseur an verschiedenen (West-)Berliner Theatern und privaten Fernsehstationen. Ab 1983 Regiearbeiten (Theater und TV) nach eigenem Drehbuch: "Die Herren des Lebens", "Künstler Clan" (Grotesken über den Alltag) und "Beamten Clan" (Dschungel der Behörden), "Eine flog an die Mauer" (Groteske über die deutsche Einheit), "Schwarz auf Weiß" (Satire über Ausländerhaß), "Der letzte Ossi" (Absurdes nach dem Mauerfall). 1997-98 Weiterbildung Film- und Medienmanagement mit Abschlußprüfung. Seine eigenwillige lautmalerische Kunstsprache ist ohne Synchronisation international verständlich.
|
Leonard Drescher widmet sich zur Zeit besonders dem bekannten polnischen Autor Slawomir Mrozek.
Zu dessen 70. Geburtstag inszenierte er
(Textbuch und Inszenierung): "Cast Girl" |
|