Jahrgang 1930, studierte zunächst Kunstgeschichte und Architektur in Krakau. Er schrieb Feuilletons, Theaterkritiken und satirische Erzählungen, nebenbei zeichnete er. Er veröffentlichte mehrere Bände Erzählungen. Der Erfolg seines dramatischen Sketchs "Die Polizei", der 1958 entstand, mag Mrozek bewogen haben, sich auf das Schreiben von Bühnenstücken zu verlegen. Dem Theater ist er bis heute treu geblieben.
Zu seinen wichtigsten Werken, die in aller Welt an bedeutenden Theatern gespielt wurden und werden, gehören u.a. "Auf hoher See", "Schlachthof", "Zabawa", "Karol", "Striptease", Die Polizei", "Tango", "Fuchsquartett, "Der Botschafter", "Emigranten".
Klappentext aus Diogenes-Verlag: "Mein unbekannter Freund und andere Geschichten":
"SLAWOMIR MROZEK wurde am 26. Juni 1930 in Borzecin, bei Krakau, geboren. Er studierte
Architektur, Kunstgeschichte und Orientalistik. In Polen war er zunächst als Karikaturiste erfolgreich. 1957 erschien sein erstes Buch mit satirischen Erzählungen. Es folgten seine Stücke, mit denen er Weltruhm erlangte. Er galt damals bei der polnischen Regierung als einer der Vorzeige-Intellektuellen. 1968 beantragte er in Paris, als Reaktion auf die Niederschlagung des Prager Frühlings, politisches Asyl. Er verbrachte sechs Jahre in Mexiko und kehrte 1996 nach Polen zurück. Heute lebt er in Krakau.
Mrozek gehört, mit Beckett und Dürrenmatt, zu den bedeutendsten Dramatikern unserer Zeit."
Informationen zum Diogenes Verlag
Die Presse zu Mrozek:
"Ein glänzender satirischer Erzähler, nicht nur innerhalb der an Satirikern reichen polnischen Nachkriegsliteratur, sondern im internationalen Maßstab." (Thomas Rothschild / Frankfurter Rundschau)
"Der vor allem als Dramatiker bekannt gewordene Autor erweist sich auch als pointenreicher Prosaschriftsteller, der mit seinem Witz und geschliffenen Formulierungen der Absurdität unserer Wirklichkeit zu Leibe rückt und die Wechselbeziehung von Realität und Irrealität ins Spiel bringt." (Neue Zürcher Zeitung)
"Mrozek ist ein Satiriker, der gerade im Banalen die Besonderheiten aufspürt." (Susanne Zob. / Wiener Zeitung)
"Mrozeks Literatur macht süchtig." (El Pais, Barcelona)
"Mrozek ist die Entdeckung." (El Mundo, Madrid)